Karma

Jeder Mensch ist ein Lichtwesen, eine Seele, das meint, das reine Licht verlassen zu haben.

In einer Traum-Reise durch die Zeit und die Dunkelheit spielt sie das Spiel des Lebens. Dabei bedient sie sich kurzfristig eines menschlichen Körpers (um einen bestimmten Aspekt ihres Seins zu erleben).

Jedes Spiel hat Spielregeln und so eben auch das Spiel des Lebens. Wobei auf unterschiedlichen Ebenen unterschiedliche Regeln gelten können. So gilt z.B. auf der materiellen Ebene das Gesetz der Schwerkraft, an das die Seele auf ihrer Ebene nicht gebunden ist.

Für sie gelten aber auch Regeln, z.B. das Gesetz der Resonanz, das Gesetz der Entsprechung (wie Innen so Außen, wie Oben so Unten usw.) oder eben auch das Eingebundensein ins Samsara, dem Rad der Wiedergeburten, eng verbunden mit dem Begriff „Karma“.   

Karma hält uns im Rad der Wiedergeburten. Dies gilt für „schlechtes“ wie auch „gutes“ Karma!

Über den Begriff des Karma gibt es dabei viele verschiedenen Vorstellungen. Die allermeisten von ihnen sind schlichtweg falsch und führen uns - auch spirituell - in die Irre.

 Karma hat nichts zu tun mit Werten, Urteilen, Schuld, Büßen, Verantwortung übernehmen, Folgen tragen müssen usw.; schon gar nichts mit Bestrafung oder mit Begriffen wie „für etwas bezahlen müssen“, Karma muss auch nicht abgearbeitet werden.

 Wenn sich eine Seele entschließt ein bestimmtes Thema zu bearbeiten, z.B. das Thema „Schuld“ oder das Thema „Angst“, ist sie gezwungen, dieses Thema „zu Ende“ zu bringen. Da ein solches Themea viele Aspekte auf verschiedensten Ebenen beinhaltet, kann die Bearbeitung meist nicht in einer Inkarnation erfolgen.Als Beispiel erfordert das Thema „Sexualität“ mindestens zwei Inkarnationen, nämlich als Mann und als Frau (vielleicht noch eine dritte als Transe, eine vierte als Homosexuelle/r usw.)

 Karma heißt - ganz kurz gefasst - ein Ereignis aus der Vergangenheit hat im Hier und Jetzt noch Auswirkungen auf mein Sein (was es nicht hätte, wenn das Thema schon abschließend bearbeitet worden wäre). Solche Ereignisse, die heute noch in meinem Leben eine (oft nur unbewusste) Wirkung entfalten, können aus dieser Inkarnation stammen oder aus einer früheren.

 Wenn eine Frau, die als kleines Mädchen mißbraucht wurde, als Erwachsene Schwierigkeiten mit Sexualität erlebt => Karma.

Wenn ich mir vor 2 Stunden beim Bilderaufhängen auf den Daumen gehauen habe und dieser jetzt dick angeschwollen ist => Karma (im Kleinen).

Karma ist also eine Thematik, die wir in unseren Inkarnationen bisher noch nicht abschlie­ßend bearbeitet bzw. losgelassen haben. Irgendwann kam dieses Thema (zum erst Mal) in unsere Existenz, bzw. die Existenz unserer Seele und wird zu ihrem Schicksal, bis das The­ma endgültig bearbeitet ist. Dieses Manifestieren beinhaltet mehrere Aspekte:

  • das Thema, das immer auf einem Gefühl begründet ist,
  • einer Tat, das auf diesem Gefühl basiert oder das Folge dieser Tat ist und
  • Verbindungen, die durch die Tat geschaffen wurden, zu Menschen, Systemen, Institutionen oder anderen Wesenheiten, die mein „Partner“ bei dieser Tat waren.

 Für eine gültige Auflösung von Karma müssen alle drei Aspekte gelöst werden!